Wie beschreibe ich das am besten – vielleicht mit „Alte Liebe rostet nicht“?
In Moers 2025 beim AA Wochenende, habe ich mir damals im April von Meister Reichmann einen Musical Fidelity A1 mitgenommen, um ihn an den Atlantis Lab Lautsprechern auszuprobieren.

Warum ausgerechnet der A1 in seiner neuesten Ausgabe? Ganz einfach: Mit diesem Gerät verbinde ich ein Stück meiner eigenen Audio-Geschichte.
1985 war ich – zusammen mit Bernd Hauptmann, bei Musik im Raum in Wiesbaden – einer der ersten in Deutschland, die den A1 nicht nur verkauft, sondern überhaupt gehört haben. Dieser Verstärker hat mich damals geprägt wie kaum ein anderes Gerät, ähnlich wie ein halbes Jahr später die Nytech-Verstärker aus England. Ich fand die als junger Kerl damals spannender als so manches, was viel,viel teurere Elektronik und andere zu bieten hatte . Dazu kam noch der Rega 3 Plattenspieler– und die Sache war für mich rund.

Ich habe damals bestimmt über 100 A1 verkauft. Viele kamen später wegen der enormen Wärmeentwicklung wieder zurück – aber klanglich war das Gerät einfach ganz großes Kino. Hätte ich damals schon die Atlantis Lab Lautsprecher wie heute gehabt, hätte ich wohl noch viel mehr A1 verkauft...
Warum erzähle ich das? Ganz einfach: Ich habe mich jetzt eine Woche lang intensiv mit dem neuen A1 (ab 2023) an den AT16, AT21 und AT23 beschäftigt – und ich kann nur sagen: extrem gut! Dazu kommt ein wirklich sehr guter Phonoeingang, genau das Richtige für mich. Diese Anlage zeigt einfach, worum es geht: "Musik genießen, und das für überschaubares Geld".

Stellt sich die Frage " braucht man vielmehr?
Und das ist für mich die große Klasse daran: Während heute Anlagen im "sechsstelligen Bereich für mich oft weniger Hörspaß vermitteln, überzeugt diese Kette an den verschiedenen Atlantis Lab, mich auf ganzer Linie.
Natürlich habe ich teure Quellgeräte davor gehängt und auch meine besten Kabel von Analog Tools – aber die Basis-Kombi mit dem Rega III als Plattenspieler und einen BC Acoustics CD-Player kann das auch sehr gut, und zwar an allen diesen drei Lautsprechern.
Sobald der große AT38 wieder zurück ist, hänge ich auch daran den MF A1 – das wird spannend.
Ich bin begeistert.
Claus Bücher